Geburtsanzeigen
Die Geburt eines Kindes ist eines der freudigsten Ereignisse, das man in seinem Leben erleben darf, besonders, wenn es die Geburt des eigenen Kindes ist. Daher war es früher mehr oder weniger Standard, dieses freudige Ereignis in geeigneter Form möglichst vielen Menschen mitzuteilen. Entsprechend übernahmen früher die Zeitungen die Funktion des Vermittlers, indem sie entsprechende Geburtsanzeigen, in der Regel im Auftrage der Eltern, abdruckten. In den letzten Jahren hat sich dieser Standard ein wenig gewandelt. Im Zeitalter der Information haben die Geburtsanzeigen in den Zeitungen leider immer mehr an Bedeutung verloren. Insbesondere in größeren Städten scheint das Bedürfnis, Geburtsanzeigen in Zeitungen zu inserieren, geringer geworden zu sein. Die Gründe hierfür sind sicherlich vielseitig. Ein Grund dürfte sicherlich der sein, dass der 'moderne' Mensch das Bedürfnis hat, Informationen möglichst schnell und günstig bzw. kostenlos zu erhalten. Entsprechend fixieren sich die Menschen immer mehr auf das Internet, da Informationen in der Regel schnell und meistens kostenlos abgerufen werden können. Entsprechend gibt es inzwischen zahlreiche Anzeigenmärkte im Internet, in denen man auch Geburtsanzeigen kostengünstig oder gar kostenlos inserieren kann.
Doch was ist eine Geburtsanzeige überhaupt?
Vereinfacht gesagt gibt es zwei Arten von Geburtsanzeigen:
- 1. Die offizielle, staatliche Geburtsanzeige (Geburtsurkunde) und
- 2. die private Geburtsanzeige.
Der Unterschied der beiden Anzeigeformen ist also der, dass die erste vom Staat erteilt wird und die zweite privat. Aber es gibt auch noch weitere unterschiede.
1. Die staatliche Geburtsanzeige
Diese Geburtsanzeige ist genau genommen lediglich ein schriftliches Dokument, das die Geburt des Kindes dokumentiert. Je nach Wohnort wird diese direkt vom Krankenhaus, in dem das Kind geboren wurde, oder vom Standesamt ausgegeben, wobei das Krankenhaus natürlich mit dem Standesamt zusammen arbeitet und einem nur den Weg zum Standesamt abnimmt. Auf der Geburtsurkunde sind die wichtigsten Daten zum Kinde vermerkt (Name, Eltern, Geburts- und Wohnort etc.). Für das weitere Leben ist die Geburtsurkunde bei bestimmten Anlässen von großer Bedeutung, z.B. bei der Hochzeit, Auswanderung und für die Ausübung bestimmter Berufe, da es dem Staat wichtig ist in einigen Bereichen des Lebens, das man seine Identität nachweisen kann.
2. Die private Geburtsanzeige
Mit der staatlichen Geburtsanzeige hat die private eigentlich nur eines gemeinsam: sie bezieht sich auf den selben Menschen, so dass die Angaben zum Namen etc. gleich sind. Sie kann nicht verwendet werden, um die Identität nachzuweisen oder ähnliches. Hauptsächlich verfolgt die private Anzeige 3 Zwecke:
- Mit ihr möchte man seine Freude und seinen Stolz über die Geburt des (eigenen) Kindes zum Ausdruck bringen.
- Durch die private Geburtsanzeige möchte man möglichst viele Menschen über die Geburt des Kindes informieren.
- Manchmal wird die Geburtsanzeige als Einladung für eine Geburtsfeier genutzt, um so auch diejenigen einzuladen, die man eventuell nicht rechtzeitig informieren konnte.
Im Gegensatz zur staatlichen Geburtskurkunde sind die Angben bei einer Geburtsanzeige nicht wirklich normiert. Es mag zwar manchmal den Anschein haben, das es einen offiziellen Standard für Geburtsanzeigen gibt, da die Angaben bei Geburtsanzeigen in den Zeitungen und auf Internetseiten recht ähnlich sind, dies ist jedoch nicht wirklich der Fall. Die Ähnlichkeit kommt daher, dass alle Anbieter bestrebt sind möglichst gute Qualität zu liefern und entsprechend gute Ideen anderer Anbieter übernehmen, und die Anzahl der wirklich wichtigen Daten, die in einer Anzeige erscheinen sollten, recht gering ist.
Was sollte in einer Geburtsanzeige enthalten sein?
Pflichtangaben gibt es nicht wirklich. Allerdings hat es sich im Verlauf der Zeit ergeben, das folgende Angaben mehr oder weniger zum inoffiziellen Standard geworden sind:
- Name des Kindes
- Geburtsdatum des Kindes
- Geburtsort des Kindes
- Größe des Kindes bei der Geburt (in CM)
- Gewicht des Kindes bei der Geburt (in Gramm)
- Ein netter Spruch oder Wunsch für die Zukunft des Kindes
Je nach Anzeigenmarkt werden manchmal auch noch die Namen der Eltern erwähnt oder welches Sternzeichen das Kind hat. Die genannten Angaben sind jedoch die, die bei den meisten Anbietern angegeben werden können.
Eine Geburtsanzeige bei Freude und Trauer
Die Geburtsanzeige, die Sie auf dieser Internetseite aufgeben können, ist eine private Anzeige, also eine Geburtsanzeige, mit der Sie Ihre Freude über die Geburt des eigenen Kindes (bzw. das eines Verwandten) zum Ausdruck bringen können. Im Allgemeinen ist die Anzeige kostenlos, es sei denn, Sie wünschen das die Anzeige in besonderer Form dargestellt wird. Tagesaktuell werden in der
Preisliste die Preise für besondere Hervorhebungen etc. angegeben. Auf Wunsch kann aber natürlich auch versucht werden Ihre Anzeige besonders hervorzuheben. Sprechen Sie mich einfach an. Es lohnt sich also sicherlich eine Anzeige aufzugeben, schließlich erlebt man dieses Gefühl der Freude über die Geburt eines Kindes nicht sehr oft in seinem Leben.